Ein Paradiesgarten im Hier und Jetzt, ein riesiger Platz voller Märchenerzähler und ein Museum, das sich ganz der Lebenskunst verschrieben hat: Lassen Sie sich von der Magie Marrakeschs verzaubern und blicken Sie tief in die Seele Marokkos hinein! Folgen Sie dem Duft der Gewürze, lassen Sie sich eine frische Atlantikbrise um die Nase wehen und erfahren Sie mehr über das Leben der Berber.

Reisenummer 70098

Marrakesch – Zauber des Orients

Ein Paradiesgarten im Hier und Jetzt, ein riesiger Platz voller Märchenerzähler und ein Museum, das sich ganz der Lebenskunst verschrieben hat: Lassen Sie sich von der Magie Marrakeschs verzaubern und blicken Sie tief in die Seele Marokkos hinein! Folgen Sie dem Duft der Gewürze, lassen Sie sich eine frische Atlantikbrise um die Nase wehen und erfahren Sie mehr über das Leben der Berber.

Reiseverlauf

1. Tag: Marhaba, Marrakesch!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und im laufe des Tages, je nach gebuchtem Flug, Anreise nach Marrakesch und Transfer zum Hotel. Dort begrüßt Sie um 17 Uhr Ihre Studiosus-Reiseleiterin, und gemeinsam starten wir zu einem ersten Besuch in der Altstadt. Mittelpunkt der Stadt ist der große Platz Djemaa el-Fna, auf dem wir uns zwischen Märchenerzählern, Musikern, Wunderheilern und Schlangenbeschwörern mitten in der magischen Realität Marokkos wiederfinden. Von der Terrasse eines Cafés sehen wir zu, wie der Sonnenuntergang die Stadt in allen Rottönen aufleuchten lässt, bevor wir uns unser Abendessen in einem Restaurant schmecken lassen. Sechs Übernachtungen.

2. Tag: Streifzug durch die "Rote Stadt"

Vorbei am Minarett der Koutoubia-Moschee und durch das alte Stadttor Bab Agnaou zieht es uns in die Kasbah, eines der ältesten Viertel der Stadt. Die Saadier-Sultane haben uns prachtvolle Mausoleen hinterlassen. Maurische Palastarchitektur vom Feinsten präsentiert uns die Anlage des Bahia-Palastes. Ganz in der Gegenwart geht es noch einmal über den Djemaa el-Fna und in die Souks. Eine Oase der Ruhe: der Innenhof eines der vielen Stadtpaläste, in den wir uns zum Tee zurückziehen und dabei hören, mit welchen Worten Dichter die Stadt gepriesen haben.

3. Tag: Eindrücke und Gegensätze

Wir drehen eine Runde durch die modernen Viertel Hivernage und Guéliz, in denen Marrakesch ein ganz anderes Gesicht zeigt. Der Jugendstilkünstler Majorelle hat sich in der Neustadt mit seinem Garten eine paradiesische Oase geschaffen, deren Zauber auch wir gerne erliegen. Mehr über die islamische Kunst und die verschiedenen Facetten der marokkanischen Identität lernen wir im Musée des Confluences kennen. Im benachbarten Musée de Marrakech können wir uns schwer entscheiden, ob uns das fürstliche Palais oder die erlesene Sammlung des Hauses mehr begeistert. Im Trubel der Souks lassen wir den Tag ausklingen.

4. Tag: Landpartie zum Paradiesgarten

Wir fahren vor die Tore der Stadt, wo uns von Weitem der über 4000 m hohe Djebel Toubkal grüßt. Wir bleiben im Ourika-Tal mit seinen Obstgärten und schauen uns im ländlichen Marokko um. Dabei bekommen wir einen Einblick in das Leben der Berber. Vor der majestätischen Bergkulisse hat sich Universalkünstler André Heller seine Idee des Paradiesgartens ins Diesseits geholt und 2016 mit dem "Anima"-Garten eine magische Inszenierung aus Natur und Kunst geschaffen.

5. Tag: Stippvisite am Meer

Auf unserem Ausflug an den Atlantik schauen wir uns bei einer Kooperative an, wie Arganöl hergestellt wird. In der Hafenstadt Essaouira erreichen wir das Meer. Die frühere portugiesische Festung hat ihr Aussehen bewahrt. Wir lassen uns die Seeluft um die Nase wehen und genießen das Flair des Künstlermekkas, wenn wir uns durch die Gassen treiben lassen.

6. Tag: Facetten Marokkos

Das Musée de l'Art de Vivre führt uns eindrucksvoll vor Augen, was man in Marrakesch unter Lebenskunst versteht. Wollen Sie anschließend im Maison de la Photographie durch die Linse der Fotografen auf die Stadt und das Land blicken? Oder lieber einen Hammam besuchen? Am Abend treffen wir uns wieder und stoßen bei marokkanischen Köstlichkeiten in einem Restaurant auf unsere Reise an.

7. Tag: Bessalama!

Ausschlafen, bummeln oder letzte Souvenirs besorgen? Je nach Flug bleibt Zeit für eigene Unternehmungen, bevor es zum Flughafen geht, um von dort nach Hause zu fliegen.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa z. B. von Frankfurt nach Marrakesch und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 90 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers und Ausflüge in bequemem Reisebus (Klimaanlage)
  • 6 Übernachtungen im Hotel Nassim
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 2 Abendessen in typischen Restaurants
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Und außerdem: Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Reiseliteratur (ca. 15 €), klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten

Hotel Nassim****

Das moderne Hotel liegt im Herzen der Neustadt Guéliz, unweit der Restaurants und Einkaufszentren der Avenue Mohammed V. Die 50 Zimmer verteilen sich über vier Etagen rund um einen kleinen Innenhof. Sie sind großzügig eingerichtet und verfügen über Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Minibar, Zimmersafe, Föhn und Lärmschutzfenster. Das Haus bietet ein gepflegtes Restaurant, einen Fitnessbereich und einen Patio mit einem kleinen Swimmingpool. Für einen entspannten Tagesausklang erwartet man Sie gern in der dem Patio zugewandten Bar.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Schweizer und Österreicher benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Eine Einreise mit dem Personalausweis ist nicht möglich! Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise abweichende Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte im Zweifelsfall bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitsstandard in den marokkanischen Hotels

In Marokko sind die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich der Sicherheit in Hotels deutlich geringer als in Mitteleuropa. Folgende Punkte können vom deutschen Standard abweichen:
- Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden.
- Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne können fehlen.
- Fensterbrüstungen, Treppen- und Balkongeländer sind manchmal niedriger als 90 cm.
- Geländerzwischenräume sind oft größer als gewohnt.
- Unzureichende Beleuchtung der Außenanlagen der Hotels und Zugangswege (Unebenheiten!)
- Mangelhafte Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte.
- Fehlende Angabe zur Wassertiefe in den Pools

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Marokko zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben einen Auszug aus dem aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Marokko. Den kompletten Wortlaut finden Sie in Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Die arabische Protestbewegung hat Marokko bisher nur am Rande erfasst. Zwar finden auch in marokkanischen Städten Demonstrationen und Kundgebungen oppositioneller Gruppierungen statt, sie sind jedoch vielfach genehmigt und verlaufen zumeist friedlich. Die Beliebtheit von König Mohammed VI. in großen Teilen der Bevölkerung und die in den letzten Jahren eingeleiteten politischen und wirtschaftlichen Reformen haben bisher eine Destabilisierung des Landes verhindert. Demonstrationen und Proteste richten sich im Regelfall nicht gegen westliche Besucher und Touristen. Dennoch meiden wir vorsorglich alle politisch motivierten Menschenansammlungen weiträumig.
Im Kampf gegen terroristische Gruppierungen im Land haben die marokkanischen Behörden ihre Sicherheitsvorkehrungen deutlich verstärkt und große Erfolge in der Terrorabwehr erzielt. Dennoch muss auch in Marokko - wie in vielen Ländern der Region - weiterhin von einer erhöhten Gefährdung durch terroristische Anschläge ausgegangen werden. Das Auswärtige Amt fordert daher Besucher vor allem rund um touristische Anziehungspunkte und religiöse Kultstätten zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. Wegen anhaltender Aktivitäten von Terrorgruppen in abgelegenen Wüstenregionen von Algerien, Mali, Mauretanien und des Niger rät das Auswärtige Amt im gesamten Sahara-Raum von Reisen in entlegene und nicht hinreichend geschützte Regionen der Sahara und ihrer Randbereiche ab. Wir überprüfen alle unsere Routen in Südmarokko sehr sorgfältig und verzichten auf Aufenthalte und Besichtigungen in Regionen, die in diesem Kontext als kritisch erscheinen. Übernachtungen und Ausflüge im Erg-Chebbi (Raum Erfoud / Merzouga / Taouz) und in die Wüstenregion um Zagora sind nach allen uns vorliegenden Informationen weiterhin unbedenklich. In diesen Wüstenbereichen ist die Polizei- und Militärpräsenz hoch, die Regionen sind verkehrsmäßig sehr gut erschlossen. Aufenthalte in der Grenzregion zur Westsahara und im Rif-Gebirge, vor denen im aktuellen Hinweis des Auswärtigen Amtes ausdrücklich abgeraten bzw. zur Vorsicht gemahnt wird, sind bei keiner unserer Reisen enthalten.
Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante und mit langjährig bewährten Partnern durchgeführte Reise größtmögliche Sicherheit bieten. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 1. Juli 2019

Sicherheitshinweis

Marokko
Unverändert gültig seit: 25. Juni 2019
Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen“
- Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste
Sicherheit
Von Reisen in das Gebiet der Westsahara wird dringend abgeraten. Von Reisen in die unmittelbare Grenzregion mit Algerien mit Ausnahme der Touristenstrecken nach Zagora (Draa-Tal) und Erfoud/Merzouga wird abgeraten.
Terrorismus
Trotz erheblicher Sicherheitsmaßnahmen besteht das Risiko terroristischer Angriffe.
Im Dezember 2018 wurden zwei Touristinnen auf einer Wandertour in der Nähe des Mont Toubkal im Atlasgebirge Opfer eines Gewaltverbrechens mit terroristischem Hintergrund.
- Vermeiden Sie, alleine und abseits von Straßen und Pisten zu reisen.
- Unternehmen Sie Trekking-Touren in den Bergregionen und Offroad-Touren in den Wüstengebieten (Zagora/Merzouga) sollten grundsätzlich nur in einer Gruppe und mit registrierten landeskundigen Reiseführern unternommen werden. Die .
- Erkundigen Sie sich ggf. tagesaktuell nach der Sicherheitslage für solche Touren sollte tagesaktuell auch bei den marokkanischen Polizeibehörden abgefragt werden.
- Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Von Reisen in die unmittelbare Grenzregion mit Algerien mit Ausnahme der beliebten Touristenstrecken nach Zagora (Draa-Tal) und Erfoud/Merzouga wird abgeraten. Die Landgrenze nach Algerien ist seit 1994 geschlossen.
Demonstrationen können sich spontan und unerwartet entwickeln. Zuletzt kam es in verschiedenen Städten Marokkos zu nicht genehmigten Protesten und vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Die Proteste entzünden sich meist an wirtschaftlichen und sozialen Missständen.
- Versuchen Sie nicht, die Landesgrenze nach Algerien zu überschreiten.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien und verfolgen Sie aufmerksam die politische Lage.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Westsahara
Von Reisen in das Gebiet der Westsahara wird dringend abgeraten.
Der Grenzwall zwischen dem von Marokko und dem von der Frente Polisario kontrollierten Teil der Westsahara ist Sperrgebiet.
Eine konsularische Betreuung durch die deutsche Botschaft in Rabat ist dort nicht möglich.
In diesem Gebiet besteht ein erhebliches Risiko, Opfer einer Entführung zu werden.
Abseits befestigter Straßen und insbesondere in den Grenzregionen zu Mauretanien besteht zudem eine Bedrohung durch Minen und nicht-detonierte Kampfmittel aller Art - auch am Grenzübergangspunkt zu Mauretanien.
- Verlassen Sie keinesfalls die Hauptverbindungsstrecke Laayoune – Dakhla – mauretanische Grenze.
Rif-Gebirge
Im Rif-Gebirge (Nordost-Marokko) wird Cannabis angebaut. In Einzelfällen kann es zu Belästigungen durch Rauschgifthändler kommen.
- Bereisen Sie das Rif-Gebirge nicht allein zu bereisen. Vor dem .
- Lassen Sie sich nicht zum Kauf von Drogen verleiten. Der Besitz von Drogen wird in Marokko strafrechtlich verfolgt und führt zu empfindlichen Freiheitsstrafen, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.
Kriminalität
Insbesondere in der Nähe von touristischen Attraktionen und historischen Stadtzentren besteht eine erhöhte Gefahr von Raubüberfällen und Diebstählen. Angreifer können unter Drogeneinfluss stehen. Eigentumsdelikte kommen, vor allem in Großstädten, häufig vor. Dabei werden zum Teil auch Hieb- und Stichwaffen gegen Touristen eingesetzt.
- Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinen Widerstand und versuchen Sie, ruhig zu bleiben.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
- Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen und vom Reisepass nur eine Farbkopie mit.
- Seien Sie wachsam, wenn Sie nach dem Weg fragen und Geldautomaten benutzen. „False Guides“ und aggressives Betteln sind weitverbreitet.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Naturkatastrophen
Marokko liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.
In der Regenzeit etwa von November bis März kann es insbesondere im hohen Atlasgebirge zu Überflutungen kommen.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das GeoForschungsZentrum.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.
- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Für die Einreise aus Ländern mit aktuellem Poliomyelitis-Ausbruch, siehe auch Merkblatt Poliomyelitis, wird ein internationaler Impfnachweis über eine Polioimpfung eingefordert, die 12 Monate bis 4 Wochen vor Ausreise aus dem Land mit Poliomyelitis-Ausbruch durchgeführt wurde. Für die Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen erforderlich.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition zusätzlich Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
Malaria
Aus Casablanca wurden zuletzt im Jahr 2010 drei lokal erworbene Infektionen mit Plasmodium falciparum (Malaria tropica) gemeldet. Vor dem Auftreten dieser Fälle galt Marokko laut WHO als malariafrei und ist es seitdem auch wieder.
Es gibt derzeit kein relevantes Risiko für Reisende, so dass eine Expositionsprophylaxe (s.u.) ausreichend ist.
Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Weitere, durch Vektoren übertragene Infektionen kommen vor. Diese sind insgesamt nicht häufig. U.a. sind Fälle von Leishmaniasis, Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber, Filariasis, Loiasis, Myiasis, Phlebovirus-, Rickettsia felis- Rift Valley Fieber-, Spotted Fieber- und West Nil Fieber beschrieben. Für andere Erkrankungen (z.B.Chikungunya, Dengue, Zika) ist der potentielle Vektor vorhanden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen
HIV/AIDS
Die Anzahl der HIV-positiven Menschen in Marokko ist sehr gering und in den letzten Jahren weiter abnehmend. Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen (und Cholera)
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Tuberkulose, Brucellose (nach Konsum von nicht pasteurisierten Milchprodukten) kommen u.a. vor.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht ganz zu vergleichen. In Rabat und Casablanca finden sich allerdings gute Privatkliniken von hohem Standard. Auf dem Lande hingegen kann die medizinische Versorgung bezüglich der apparativen Ausstattung bzw. Hygiene problematisch sein. Hier fehlen z.T. europäisch ausgebildete, Englisch oder gut Französisch sprechende Ärzte.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
Unverändert gültig seit: 19. März 2019

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Marrakesch – Zauber des Orients

Teilnehmer: min. max. Dauer: 7 Tage

04.10.2020Sonntag, 4. Oktober 2020 - Samstag, 10. Oktober 2020
7 Tage / 6 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 7 Tage

04.10.2020Sonntag, 4. Oktober 2020 - Samstag, 10. Oktober 2020
7 Tage / 6 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 7 Tage

18.10.2020Sonntag, 18. Oktober 2020 - Samstag, 24. Oktober 2020
7 Tage / 6 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 7 Tage

18.10.2020Sonntag, 18. Oktober 2020 - Samstag, 24. Oktober 2020
7 Tage / 6 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 7 Tage

01.11.2020Sonntag, 1. November 2020 - Samstag, 7. November 2020
7 Tage / 6 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 7 Tage

01.11.2020Sonntag, 1. November 2020 - Samstag, 7. November 2020
7 Tage / 6 Nächte

 

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