In 13 Tagen die Höhepunkte des Iran erleben

Reisenummer 70618

Iran – Persien in allen Facetten

  • In 13 Tagen die Höhepunkte des Iran erleben
  • Schiras - die Stadt der Poesie
  • Isfahan - ein orientalisches Märchen
  • Persepolis - im Herzen Altpersiens
  • Wie Sonnenstrahlen, die über die Regenbogenfliesen einer Moschee tanzen - so schillernd präsentiert sich uns die Vielfalt Persiens auf dieser Entdeckerreise. Durch Wüstensand und über Gebirgspässe, durch Höhlenlabyrinthe und Parkoasen zieht es uns mitten ins Stadtgetümmel. In Teheran grillen wir mit Studenten, in Schiras verzaubert uns die iranische Poesie, und in Persepolis kommen wir der Antike so nah wie in Isfahan und Yasd der Glaubenswelt der Iraner.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug nach Täbris

    Nachmittags Flug nach Istanbul (Flugdauer ca. 3 Std.) und abends weiter nach Täbris (Flugdauer ca. 3 Std.). Ankunft in der Nacht und Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Täbris.

    2. Tag: Täbris

    Nach einem späten Frühstück nimmt Sie Ihr Marco Polo Scout mit auf eine Tour durch Täbris, Hauptstadt der iranischen Provinz Aserbaidschan. So viel gibt es zu erkunden: feine Fliesenmosaike in der Blauen Moschee, archäologische Funde und persische Kunst im Aserbaidschan-Museum und natürlich den berühmten Basar. Beim Abendessen erforschen wir die Kulinarik. Sehr zu empfehlen: Kofte Tabrizi, Fleischbällchen mit Berberitzen.

    3. Tag: Täbris – Maragheh

    Wir fahren auf ca. 2000 m Höhe und halten vor einem runden Hügel aus Tuffstein. Über Jahrtausende hat die Witterung im Berg eine Schlucht ausgewaschen. Tufftürme blieben stehen, von Höhlen durchsetzt, in die geschickte Menschen das Dorf Kandovan bauten, Moschee und Badehaus inklusive. Wir finden interessante Blickwinkel auf die wilde Landschaft, dann weiter nach Maragheh zum Observatorium aus dem 13. Jahrhundert und vier Grabtürmen mit schön gemusterten Mosaiken. Zum Tagesausklang spazieren wir abends über den lebendigen Basar.

    4. Tag: Maragheh – Kermanschah

    Machen Sie sich heute auf kräftige Farben gefasst! Wir kurven durch das Bergland der kurdischen Minderheit, rote Lehmziegel leuchten aus der Ferne. Wir besuchen ein Dorf, in dem die Frauen noch farbenfrohe Trachten tragen. Am warmen Quellsee von Tacht-e Suleiman umrunden wir die ummauerten Reste einer zoroastrischen Tempel- und Palastanlage. Hinter den Ruinen aus gelblichem Kalkstein die grünen Berge, im Vordergrund das blaue Seeauge - Fotozeit!

    5. Tag: Kermanschah – Hamadan

    Am Ortsrand von Kermanschah entschlüsseln wir die Darstellungen in den Felsgrotten von Tagh-e Bostan, kunstvoll gestaltet zur Zeit der Sassaniden. Auf dem Weg nach Hamadan baut sich vor uns der fast 2000 m hohe Berg der Götter auf. König Darius hat im Fels seine Herrschaft erklärt, die Archäologen sind ihm ewig dankbar: So wurde die Keilschrift entziffert. Ihr Scout übersetzt, was da steht. Weiter die alte Seidenstraße entlang nach Hamadan, wo wir das Mausoleum des zu seiner Zeit berühmtesten Arztes Avicenna, Vorbild für den "Medicus", besuchen. In einem Hochtal spüren wir weitere Keilschriften von Darius und Xerxes auf.

    6. Tag: Hamadan – Teheran

    Lange vergessen, 1963 von Bergsteigern wiederentdeckt: Ali Sadr, die wasserreichen Tropfsteinhöhlen. Mit Tretbooten gleiten wir durch die Unterwelt. In den 70 Millionen Jahre alten Grotten entdecken wir hinter jeder felsigen Ecke etwas Neues. Danach erleben wir in Kaswin schiitische Volksfrömmigkeit im Heiligtum Schazdeh. Gestärkt mit Falafeln fahren wir im Bus weiter in die Metropole Teheran. 16 Millionen Menschen - und wir mittendrin. Zwei Übernachtungen in Teheran.

    7. Tag: Teheran

    Großstadt und Natur vertragen sich nicht? Von wegen! Nachdem wir das Nationalmuseum besucht haben, in Baumwipfelhöhe auf die "Brücke der Natur": Die Fußgängerbrücke verbindet zwei Parks - die preisgekrönte Idee einer Teheraner Architektin. Wir sind mit ein paar jungen Teheranern verabredet, die mit uns einkaufen und mit uns den Nachmittag beim Grillen im Grünen verbringen.

    8. Tag: Teheran – Isfahan

    Unsere Fahrt führt uns an einer der großen Wüsten des Irans entlang, vorbei an verwitterten Felsen und ausgetrockneten Salzseen. Kaffeepause in Kaschan in einem der alten Kaufmannshäuser. Eines untersuchen wir genauer: Das Borudscherdi-Haus ist ein kleiner Palast, den ein Händler für seine Braut erbauen ließ. An den 40 m hohen Windtürmen entdecken wir Fasane, Pfauen und Reben aus Stuck. Nach einem ersten Streifzug durch die Stadt beziehen wir in Isfahan unsere Zimmer für zwei Nächte.

    9. Tag: Isfahan

    Am Meidan-Platz, für viele der schönste Platz der islamischen Welt, schlägt das Herz der Stadt. Im Schatten der Arkaden besuchen wir zuerst die Lotfollah- dann die Imam-Moschee. Von dort aus weiter zum Chehel-Sotun-Palast, mitten in einer historischen Gartenanlage. Im armenischen Viertel leben heute 25000 Armenier und gehen ihrem christlichen Glauben nach. Die mit biblischen Szenen ausgemalte Vank-Kathedrale steht für iranische Toleranz. In diesem fast europäisch anmutenden Viertel finden Sie Restaurants mit ausgezeichneter iranischer Küche - probieren Sie es abends gleich mal aus! Ihr Scout hat Tipps auf Lager!

    10. Tag: Isfahan – Yasd

    Nach Schiiten und armenischen Christen lernen wir heute die Zoroastrier kennen. Mit dem Bus durch das Hochland nach Yasd, mitten hinein ins Entdeckervergnügen: Die Freitagsmoschee lockt. Ein Streifzug durch die Altstadt, dann geht es weiter zum Feuertempel. Gott passt für Zarathustra einfach in keinen geschlossenen Raum. Bestattet wurde ebenfalls unter freiem Himmel auf den Türmen des Schweigens. Wir klettern hoch!

    11. Tag: Yasd - Schiras

    Zunächst mit dem Bus durch schroffes Bergland über einen Pass im Löwengebirge, dann geht's abwärts, hinunter in die Ebene nach Abarkuh. Die steinalte Zypresse hier hat tatsächlich vieles selbst erlebt, was Ihnen Ihr Marco Polo Scout gleich erzählt. In Persepolis lässt er zwischen den Ruinen die Geschichte Persiens unter König Xerxes lebendig werden. Von der viel besungenen antiken Hauptstadt in die Stadt der Poeten: Schiras. Zwei Übernachtungen.

    12. Tag: Schiras

    Wer kennt schon Gedichte auswendig? In Schiras fast jeder Einwohner! Ihr Scout gibt eine Kostprobe der schönen Sprachkunst. In den Parkanlagen bei den Gräbern der mittelalterlichen Dichter Saadi und Hafis lauschen wir dem Klang der persischen Sprache. Danach ein stiller Genuss vor den berühmten Mosaiken und Buntglasfenstern der Nasir-al-Molk-Moschee. Nachmittags auf dem Basar feilschen Sie auf eigene Faust um Souvenirs. Beim gemeinsamen Abschiedsessen lassen wir uns noch mal die köstliche persische Küche schmecken!

    13. Tag: Rückflug

    In der Nacht Transfer zum Flughafen und Rückflug über Istanbul (Flugdauer ca. 4 Std.). Am Morgen individueller Weiterflug zu den Ausgangsorten (Flugdauer ca. 3 Std.).

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Täbris und zurück von Schiras, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
  • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Bussen
  • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, A=Abendessen)
  • Eintritte (ca. 100 €)
  • Grill-Picknick am 7. Tag
  • Klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 13 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass und Visum erforderlich, das wir gerne für Sie beantragen (Frist 5 Wochen). Den aktuell anwendbaren Preis für diesen Service entnehmen Sie bitte der Rubrik "Zusätzlich buchbare Extras", sobald Sie einen Reisetermin und die Unterkunftsart ausgewählt haben. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Ausrüstung

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - 1 Paar feste, gut eingelaufene Schuhe

    - Insektenschutzmittel

    - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Regenschutz

    Einreisebestimmungen

    Für die Reise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum. Die Visumbeantragung durch Marco Polo ist möglich für alle Gäste, mit Ausnahme von US-Amerikanern, Kanadiern und Briten. Sie benötigen dafür einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Außerdem darf der Pass weder ein Visum oder einen Einreisevermerk von Israel enthalten noch einen Stempel eines jordanischen oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Bei Missachtung dieser Bestimmung werden Sie an der Grenze zurückgewiesen.
    Die Kosten für das Visum und seine Besorgung sind nicht im Reisepreis enthalten.
    Die Besorgung des Visums übernehmen wir gerne für Sie. Die für diesen Service anfallenden Kosten entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Zusätzlich buchbare Extras“ der Reiseausschreibung.
    Bitte senden Sie uns zur reibungslosen Abwicklung die folgenden Dokumente spätestens zum jeweils genannten Zeitpunkt zu.
    Direkt nach der Buchung
    - komplett ausgefüllter Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
    - 1 farbige, gut lesbare Passkopie
    - 1 farbiges biometrisches Passbild (ohne Brille und Hut)
    - Kopie des Visums von einem ggfs. früherem Iranbesuch ab dem Jahr 2000
    - Bei selbstgebuchten Flügen bitte die Flugzeiten mitsenden.
    Diese Dokumente können auch per Mail (visastelle@marco-polo-reisen.com) an Marco Polo geschickt werden. Wichtig ist dabei bitte eine gute Qualität.
    Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe von 25 € pro Person und ggfs. anfallende Spesen für Einzelbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.
    Das Visum für den Iran wird bei allen Staatsangehörigen der europäischen Staaten nicht mehr in den Reisepass eingeklebt. Stattdessen erhalten Sie eine einseitige Bestätigung mit dem Aufdruck „Electronic Visa“. Diese Bestätigung berechtigt Sie zur Einreise in den Iran. Es ist zwingend notwendig, dass Sie diesen Ausdruck bei der Einreise vorzeigen. Bitte nehmen Sie diese Bestätigung daher zusammen mit Ihrem Reisepass auf die Reise mit und bewahren Sie das Dokument unbedingt bis zur Ausreise aus dem Iran auf. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
    Einreise von deutsch-iranischen Doppelstaatern
    Iranische Behörden behandeln Personen, die sowohl die deutsche wie auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen (sog. Doppelstaater), beim Aufenthalt in Iran ausschließlich als iranische Staatsangehörige. Dies bedeutet, dass diese Personen nur mit einem iranischen Reisepass, der bei Wohnsitz in Deutschland bei der zuständigen iranischen Auslandsvertretung zu beantragen ist, nach Iran ein- und wieder ausreisen können. Es gelten zusätzliche Besonderheiten. Bitte lassen Sie vor Reiseantritt unbedingt durch das Iranische Konsulat und / oder das Auswärtige Amt beraten.
    Hinweise für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern
    Für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern gelten besondere Vorschriften. Wir bitten Sie, sich bei der zuständigen Botschaft zu erkundigen.
    Zusätzliche Informationen für Gäste, die sich ihr Visum selbst besorgen
    Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Botschaften über benötigte Dokumente und Besorgungsfristen.
    Visaselbstbesorgung ist kompliziert und wird nicht empfohlen. Bitte beachten Sie, dass Vorverlängerungen im Iran in Eigenregie aufgrund der Visabeantragung nicht möglich sind.
    Nachverlängerungen in Eigenregie sind möglich, jedoch behält es sich die iranische Botschaft vor, das Visum nicht zu erteilen. Dies erfährt man in der Regel jedoch erst kurz vor Abreise, da die Visaerteilung durch die iranische Botschaft in der Regel erst kurz vor Reisebeginn vorgenommen wird.
    Sollten Sie Ihr Visum trotzdem selbst besorgen wollen, können wir für Sie in der Regel eine Referenznummer für den Iran beantragen, die Sie für die Erteilung benötigen. Bitte beachten Sie, dass uns die Fragebögen sowie gut lesbare und farbige Passkopien und ein biometrisches Passbild bis 6 Wochen vor Reisebeginn vorliegen müssen. Zusätzlich benötigen wir die Information bei welcher Botschaft Sie das Visum beantragen werden.
    Aktuelle, wichtige Information
    Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie von der ESTA- Registrierung für die USA ausgeschlossen sind, wenn Sie den Iran besucht haben. Auch wenn es seit September 2018 keine iranischen Visaaufkleber mehr in Reisepässen gibt, ändert dies nach unseren Informationen nichts an dieser Bestimmung.
    Wenn Sie also den Iran seit 2011 bereist haben oder Doppelstaater sind und in die USA einreisen möchten, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein Visum für die USA zu beantragen.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

    Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen in den Iran das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.
    Sehr geehrter Reisegast,
    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zum Iran. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
    Der Iran ist ein weitgehend sicheres Reiseland. Die schwierige Wirtschaftslage hat sich durch die amerikanischen Embargo-Maßnahmen weiter verschlechtert, die Unzufriedenheit großer Bevölkerungsgruppen mit ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation wächst. Vor diesem Hintergrund sind ein erneutes Aufflammen sozialer und politischer Proteste und neue gewaltsame Demonstrationen – in Teheran, aber auch in anderen Städten - nicht auszuschließen. Diese Proteste richteten sich bisher zu keinem Zeitpunkt gegen westliche Besucher. In den letzten Jahren kam es vor allem in westlichen Provinzen mit ethnischen und religiösen Minderheiten wie Kurdistan, West-Aserbaidschan und Kermanschah zu vereinzelten bewaffneten Angriffen und Anschlägen auf staatliche und religiöse Einrichtungen. Touristen oder touristische Einrichtungen waren nie Ziel dieser Anschläge. Gelegentlich kann es jedoch im Zusammenhang mit Demonstrationsaktivitäten zu Einschränkungen des Internets kommen. Auf unseren Reisen vermeiden wir alle Gebiete, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Dies gilt insbesondere für die östliche Provinz Sistan-Balutschistan, für Teile der Provinz West-Aserbaidschan sowie für die Grenzgebiete zum Irak, zu Pakistan und zu Afghanistan.
    In jedem Fall sind unsere iranischen Leistungspartner und unsere Reiseleiter im ganzen Land angewiesen, alle Demonstrationen und politischen Menschenansammlungen zu meiden. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie dringend, die Hinweise zu Fotografierverboten, die Ihnen Ihr Reiseleiter gibt, strikt zu beachten. Generell ist das Fotografieren von Einrichtungen der Streitkräfte sowie der Polizei, „offiziellen“ Gebäuden sowie von politischen Kundgebungen und Menschenansammlungen strikt verboten.
    Die Kriminalität ist im Iran im weltweiten Vergleich eher niedrig, dennoch gibt es an touristischen Brennpunkten sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen, z.B. gegen Taschendiebe. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung.
    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.
    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch den Iran.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marco Polo Reisen
    Stand: 09.01.2020

    Sicherheitshinweis

    Iran
    Stand: 09.01.2020
    Aktuelles
    Die Sicherheitslage in der Region ist nach dem Tod des iranischen Generals Qassem Soleimani bei einem US-Luftangriff in Bagdad am 3. Januar 2020 volatiler geworden. Am 8. Januar hat Iran Raketen auf Militärstützpunkte im Irak abgefeuert. Die Sicherheitslage auch im Iran kann sich daher sehr schnell verändern.
    In vielen Städten ist es anlässlich einer dreitägigen Staatstrauer zu weitreichenden Demonstrationen und Kundgebungen gekommen. Mit weiteren auch gegen Ausländer gerichteten und eskalierenden Protesten muss gerechnet werden.
    - Verschieben Sie nach Möglichkeit nicht erforderliche Reisen nach Iran und wägen Sie sorgfältig ab, ob Sie bereits angetretene Reisen wie geplant fortsetzen.
    - Halten Sie sich über die aktuellen Entwicklungen und diese Reise- und Sicherheitshinweise informiert.
    Im Flugverkehr kommt es derzeit zu Einschränkungen.
    - Prüfen Sie Änderungen im Flugplan im Kontakt mit Ihrer Fluggesellschaft.
    Es kann weiterhin zu Beschränkungen des Internetzugangs sowie des Zugangs zu westlichen sozialen Medien kommen. Auch Telefonnetze und SMS-Funktionen können zeitweilig unterbrochen sein. Einschränkungen in der Benzinversorgung sind möglich.
    - Seien Sie besonders vorsichtig.
    - Halten Sie sich von Protesten und Kundgebungen fern und meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.
    - Machen Sie keine Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen und dem Umfeld, von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden. Dies kann als Spionagetätigkeit gewertet werden. Unterlassen Sie auch Filmaufnahmen mit ständig laufenden Aufnahmegeräten wie z.B. Sportkameras, um versehentliche Aufnahmen von sensiblen Bereichen zu vermeiden.
    - Äußern Sie Ihre politische Meinung nicht vor Ihnen Unbekannten und neuen Bekannten.
    - Verfolgen Sie während Ihres Aufenthalts aufmerksam die aktuelle politische Lage.
    - Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder in Ihrer Unterkunft über aktuelle Entwicklungen.
    - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
    - Tragen Sie sich bei aktuellen oder andauernden Iranaufenthalten bitte in die Krisenvorsorgeliste ein um über wesentliche Entwicklungen benachrichtigt zu werden.
    Sicherheit
    Von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die Grenzgebiete zu Pakistan und Afghanistan wird dringend abgeraten.
    Von nicht notwendigen Reisen in die kurdischen Gebiete im Nordwesten Irans, insbesondere entlang der türkischen und irakischen Grenze, wird abgeraten.
    Terrorismus
    In Iran kommt es, meistens in Minderheitenregionen, unregelmäßig zu Zwischenfällen mit terroristischem Hintergrund. Die iranischen Behörden haben seit einiger Zeit die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen im Grenzbereich zu Irak und zu Pakistan, aber auch in der Hauptstadt Teheran, erhöht.
    Im Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in den Grenzgebieten Irans mit Pakistan und Afghanistan besteht ein erhebliches Entführungs- und Anschlagsrisiko, besonders im Dreieck zwischen den Städten Zabol, Bam, Chabahar. Stabiler ist die Lage in der Hafenstadt Chabahar selbst. Für Afghanistan, Irak und die an Iran grenzende pakistanische Provinz Belutschistan bestehen (Teil-)Reisewarnungen.
    Im Juni 2017 ist es in Teheran zu Anschlägen auf das Parlamentsgebäude und auf das Mausoleum von Ayatollah Khomeini gekommen, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auch in anderen Landesteilen fanden in den vergangenen Jahren Anschläge statt. Zuletzt 2018 in den Städten Ahwas und Chabahar, sowie 2019 auf einen Bus der Revolutionsgarden in der Nähe der Stadt Zahedan.
    Anschläge richteten sich jedoch bisher nicht gegen Ausländer oder Touristen, sondern ausschließlich gegen das Regime.
    In der Provinz Sistan-Belutschistan (Südosten, Grenze zu Pakistan/Afghanistan) kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen iranischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppierungen. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und es gibt vermehrte Sicherheits- und Personenkontrollen. Wiederholt wurden Ausländer in der Region festgehalten und längeren Verhören unterzogen. Eine Weiterreise war in manchen Fällen nur noch mit iranischer Polizeieskorte möglich. Dies geschah vor dem Hintergrund von seit Jahren häufig auftretenden Fällen bewaffneter Angriffe auf iranische Sicherheitskräfte in der Region.
    In der Provinz Kurdistan und der ebenfalls von Kurden bewohnten Provinz West-Aserbaidschan gibt es wiederholte Anschläge gegen Sicherheitskräfte, lokale Repräsentanten der Justiz und des Klerus. In diesem Zusammenhang haben Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen kurdische Separatistengruppen und Kontrollen mit Checkpoints noch einmal verstärkt.
    Seit 2015 kommt es nach iranischen Angaben in der Provinz Khuzestan und in anderen Landesteilen, auch in Teheran, wiederholt zu Verhaftungen von Personen, die mit dem sogenannten Islamischen Staat in Verbindung stehen und Terroranschläge in Iran geplant haben sollen.
    - Beachten Sie für die Grenzregionen zu Irak und Pakistan immer die aktuelle Lage in den Nachbarländern und die geltenden Teilreisewarnungen.
    - Sehen Sie von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Pakistan und Afghanistan gänzlich ab.
    - Vermeiden Sie nicht notwendige Reisen in die kurdischen Gebiete im Nordwesten.
    - Nutzen Sie zur Anreise in die Hafenstadt Chabahar den Luftweg.
    - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
    - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
    Innenpolitische Lage
    In Iran kommt es immer wieder zu politisch motivierten Kundgebungen, was zu einem hohen Aufgebot an Sicherheitskräften führen kann. Internetdienste, vor allem soziale Medien und auch Telefonnetze können zeitweilig abgestellt werden.
    - Machen Sie keine Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen und dem Umfeld, von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden. Dies kann als Spionagetätigkeit gewertet werden.
    - Äußern Sie Ihre politische Meinung nicht vor Ihnen Unbekannten und neuen Bekannten.
    - Verfolgen Sie während Ihres Aufenthalts die aktuelle politische Lage.
    - Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder in Ihrer Unterkunft über aktuelle Entwicklungen.
    - Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
    - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
    - Seien Sie an folgenden Daten besonders vorsichtig:
    11. Februar – Revolutionstag
    29. August 2020 - Ashura Fest
    4. November - Besetzung der US-Botschaft
    29. November - Übergriffe auf die britische Botschaft
    7. Dezember - sog. Studententag
    Kriminalität
    Die Kriminalitätsrate ist insgesamt niedrig, jedoch kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen und Handtaschenraub, besonders durch vorbeifahrende Motorradfahrer. Auch mobile Geräte werden im Vorbeifahren sowohl auf der Straße als auch aus Fahrzeugfenstern heraus auf diese Art entrissen.
    Auch gibt es Trickbetrüger, die als angebliche Sicherheitsbeamte Personenkontrollen durchführen. Statt die Wertsachen nach der „Kontrolle“ wieder auszugeben, behalten sie die Sachen ein.
    Fahrzeugdiebstähle betreffen in der Regel solche mit Allradantrieb wie Geländewagen.
    In der Vergangenheit gab es einzelne Fälle sexueller Belästigung, insbesondere in abgelegenen Gegenden.
    - Vermeiden Sie es, nachts oder alleine in entlegenen Gebieten zu reisen.
    - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
    - Bestehen Sie darauf, Kontrollen durch angebliche Sicherheitsbeamte ausschließlich in der Lobby Ihres Hotels oder einer Polizeistation durchführen zu lassen.
    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente möglichst im Safe des Hotels sicher auf.
    - Tragen Sie stets eine Kopie Ihres Reisepasses und E-Visums bei sich. Lassen Sie während des Tages Ihren Reisepass und das Visum an einem sicheren Ort.
    - Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine nicht benötigten Wertsachen mit.
    - Halten Sie Fenster und Türen bei Autofahrten geschlossen und bevorzugen Sie vorbestellte Taxis gegenüber denen auf der Straße.
    - Halten Sie sich als allein reisende Frauen nicht in menschenleeren Gegenden, z.B. fernab der regelmäßig frequentierten Wanderrouten in den Bergen auf.
    - Informieren Sie sich über das iranische Konzept des „Taroof“ - nehmen Sie nicht jedes höflich gemeinte Angebot der Gastfreundschaft an, ohne zu verstehen, was dahinter steht.
    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlichoder wenden Sie sich an die Polizei.
    Naturkatastrophen
    Iran liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone. Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes ist in den meisten Teilen des Landes zu rechnen.
    Anhaltender Starkregen wie zuletzt im Frühling 2019 kann zu weitreichenden Überschwemmungen und Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs führen.
    In einigen Landesteilen können Staub- und Sandstürme auftreten.
    - Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte.
    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
    - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Iran

    Aktuelle medizinische Hinweise
    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
    Impfschutz
    Eine Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Für die direkte Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen, Typhus und Tollwut empfohlen.
    Malaria
    Malaria kann im Iran landesweit in Höhenlagen unter 1.500 Metern vorkommen. Die jährlichen Fallzahlen sind aber nicht hoch, das Risiko ist damit gering. Im Norden des Landes ist eine Übertragung von Juni bis September möglich, im Süden von Mai bis September und an der Küste des Persischen Golfs ganzjährig.
    Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) manchmal tödlich. Im Südosten gehen 35 Prozent der Erkrankungen auf das Konto dieses Erregers. Ansonsten ist P. vivax, Erreger der Malaria tertiana vorherrschend.
    Ein Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, hilft zur Vermeidung einer Malariaerkrankung.
    Empfohlen wird
    - das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,
    - das konsequente Einreiben exponierter Haut mit einem geeigneten Repellent und
    - das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)
    Tagsüber schützen diese Maßnahmen auch vor anderen durch Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Phlebotomen Fieber, West Nil Fieber oder Krim-Kongo hämorrhagischem Fieber. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht generell empfohlen (www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Bei Fieber sollte, insbesondere im Süden des Landes, innerhalb von 24 Stunden ein Arzt aufgesucht werden, um eine Malaria ausschließen zu können.
    HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten
    HIV/Aids kommt im Iran vor. Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex, dringend empfohlen.
    Durchfall- und Darmerkrankungen
    Durchfallerkrankungen sind im Iran noch relativ weit verbreitet. Zur Prophylaxe wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke aus Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss zu kochen, antibakteriell zu filtern oder zu desinfizieren. Zuhause ist eine Behandlung des Leitungswassers mit Gegenosmose (Reverse Osmosis RO) empfehlenswert.
    Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut gegart sein.
    Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.
    Tollwut
    Tollwut kommt im Iran vor. Das Virus wird am häufigsten von Hunden übertragen. Das Risiko ist in ländlichem Gebiet größer als in den meisten Städten. Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Lecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Die aufwändigen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind im Iran, außerhalb der Großstädte, nicht immer möglich. Zuverlässigen Schutz vor Tollwut bietet die Impfung vor einem Biss. Die präexpositionelle Impfung ist daher für Reisen in den Iran besonders wichtig.
    Leishmaniose
    Haut-Leishmaniose (eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren) ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Maßnahmen für einen zuverlässigen Mückenschutz tagsüber sollten deshalb dringend beachtet werden. Bei nicht heilenden Hautgeschwüren nach einem Iran Aufenthalt muss an die Möglichkeit einer Haut-Leishmaniose gedacht werden. Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. „viszerale“) Form vorliegen, die dann in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik behandelt werden muss.
    Tuberkulose
    Die Tuberkulose kommt landesweit noch häufig vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen können resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger entstehen. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!
    Geographisch bedingte Erkrankungen
    Iran ist derzeit ein eher seltenes Reiseziel für Trekkingtouristen und Bergsteiger. Bei Aufenthalten über 2.300 Meter Höhe kann es bei Einzelnen zu den verschiedenen Formen der Höhenkrankheit kommen, wenn keine graduelle Anpassung an die Höhe stattfindet.
    Die Höhenkrankheit ist eine potentiell gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, selbst wenn sie bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben.
    Weitere Gesundheitsgefahren
    Das Unfallrisiko ist im Iran insbesondere bei Überlandfahrten sehr hoch. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent.
    Medizinische Versorgung
    Die spezialisierte, medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch nicht auf der Höhe der Hauptstadt und nicht vergleichbar mit europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erschweren. In Teheran ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem recht hohen Niveau möglich. Auch bei schweren Erkrankungen muss deshalb nur selten eine medizinische Evakuierung ins Ausland, z.B. nach Dubai, oder eine sofortige Repatriierung erwogen werden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz, einschließlich einer Reiserückholversicherung, ist dennoch dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (beispielsweise über www.dtg.org oder www.frm-web.de). Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge in den Iran mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen, da westliche Medikamente regelmäßig nicht zur Verfügung stehen. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in den Iran bewusst sein.
    Die deutsche Botschaft in Teheran verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.
    Unverändert gültig seit: 09.01.2020

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Iran – Persien in allen Facetten

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 13 Tage

    25.10.2020Sonntag, 25. Oktober 2020 - Freitag, 6. November 2020
    13 Tage / 12 Nächte

    2299.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 13 Tage

    25.10.2020Sonntag, 25. Oktober 2020 - Freitag, 6. November 2020
    13 Tage / 12 Nächte

    2624.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 13 Tage

    25.10.2020Sonntag, 25. Oktober 2020 - Freitag, 6. November 2020
    13 Tage / 12 Nächte

    2299.00 EUR

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

    20.03.2021Samstag, 20. März 2021 - Donnerstag, 1. April 2021
    13 Tage / 12 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

    20.03.2021Samstag, 20. März 2021 - Donnerstag, 1. April 2021
    13 Tage / 12 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

    27.03.2021Samstag, 27. März 2021 - Donnerstag, 8. April 2021
    13 Tage / 12 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

    27.03.2021Samstag, 27. März 2021 - Donnerstag, 8. April 2021
    13 Tage / 12 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

    03.04.2021Samstag, 3. April 2021 - Donnerstag, 15. April 2021
    13 Tage / 12 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

    03.04.2021Samstag, 3. April 2021 - Donnerstag, 15. April 2021
    13 Tage / 12 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

    25.09.2021Samstag, 25. September 2021 - Donnerstag, 7. Oktober 2021
    13 Tage / 12 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

    25.09.2021Samstag, 25. September 2021 - Donnerstag, 7. Oktober 2021
    13 Tage / 12 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

    24.10.2021Sonntag, 24. Oktober 2021 - Freitag, 5. November 2021
    13 Tage / 12 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

    24.10.2021Sonntag, 24. Oktober 2021 - Freitag, 5. November 2021
    13 Tage / 12 Nächte

     

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